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Zensur: Britische Pornos zeigen nicht mehr alles

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Langsam aber sicher greift die Zensur in Großbritannien um sich und erreicht die Porno Industrie.
Pornofilme, die auf der englischen Insel gedreht und im Netz gestreamt werden können, müssen zensiert angeboten werden.

10 Sexpraktiken stehen auf der Liste der der Sexszenen, die Engländer in Zukunft nicht mehr sehen sollen.

Harte Schläge auf den Po

Beim so genannten Spanking darf in Zukunft entweder nur sanft zugeschlagen werden aber auf keinen Fall so hart, dass man vermuten könnte, dass es zu hart sein könnte. Nur ein “sanftes Maß” an Schlägen ist erlaubt.

Heftiges auspeitschen
Auch hier gilt: Wenn ein gewisses Maß überschritten wird und die britischen Sittenwächter ein aggressives Auspeitschen in ein einem Fetisch Film entdecken, muss der Streifen zensiert werden.

Harte Gerten Schläge

Quelle: ingimage

Quelle: ingimage

Wen das schlagen mit der Route ohnehin nicht antörnt, wird sich wenig darum kümmern. Alle Fans der harten Schule gucken jetzt in die Röhre den Gerten oder Rutenschläge werden in kommneden britischen Pornos ger nicht mehr gezeigt und aus bestehenden rauszuensiert.

Misshandlung: körperlich und verbal

Wird ein Mensch in einem Pornofilm “ohne Rücksicht darauf, ob ein beiderseitiges Einverständnis” besteht “misshandelt”, so darf diese Szene nicht mehr gezeigt werden.
Okay, diese Vorgabe ist absolut nachvollziehbar, denn sobald ein Film Gewalt und Zwang ohne gegenseitige Akzeptanz verherrlicht kann das als schlechtes Beispiel dienen. Egal wie professionell dieser Film produziert wurde. Fragt sich nur, wo die Behörden hier hier Grenze ziehen.

Einführen von Gegenständen in die Vagina
Das penetrieren des weiblichen Körpers mit Gegenständen ist tabu. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um Obst, Gemüse oder um künstliche Gegenstände handelt.
Was ist denn mit Dildos und Vibratoren?

Natursekt oder Golden Shower

Urin in Pornos ist in England nur noch geduldet, wenn in den Filmen sich ein Darsteller selber einnässt. Das “konsumieren” von Urin sowie das anpinkeln von anderen Person ist nun verpönt.

Squirten (weibliche Ejakulation)

Wenn Frauen spritzen muss jetzt zensiert werden. In Pornos wird gerne, mal echt, mal gefaked gezeigt, wie Frauen beim Orgasmus spritzen. Diese Szenen müssen in Zukunft ganz wegfallen. Die männliche Ejakulation darf weiterhin gezeigt werden.

Bei drei Sexpraktiken ist sich das Zensur Komitee sicher, dass es sich um gefährliche und lebensbedrohliche Praktiken handelt. Dementsprechend wurden sie verboten oder streng reglementiert.

Fesselspiele (Bondage)

Darsteller die mir vier gefesselten Gliedmaßen und einer Halsschlinge gezeigt werden dürfen in Brit-Pornos nicht mehr gezeigt werden, da diese Form der Fesselung als gefährlich eingestuft wurde. Bondage Freunde gehen in dieser Beziehung leider leer aus.

„Facesitting“ oder „Queening“

Oralsex ja aber bitte nicht aufs Gesicht setzen. Facesitting sei lebensgefährlich, entschied die Zensur Kommission. Dabei Setzt sich beim Facesitting niemand mit vollem Gewicht auf das Gesicht. Es handelt sich bei dieser Fetisch Spielart um eine sehr kontrollierte Aktion. Trotzdem darf Facesitting nicht mehr in englischen Sexfilmen gezeigt werden.

Fisten

Fisten bedrohe das leben und fällt somit in die Kategorie verbotene Sexpraktiken. Das einführen mehrerer Finger beziehungsweise der Faust in Vagina oder Anus bedrohe laut offizieller Seite das Leben. Konsequenz: Verboten.

Fazit

Auf die VOD (Video on Demand)kommt ein enormer Arbeitsaufwand zu. Abgesehen davon stellt diser Akt der Zensur bereits jetzt eine starke Einschränkung von Menschen mit einem Fetisch dar, weil diese jetzt diskriminiert werden. Der nGuardian berichtete darüber ebenfalls.

Wie die Geschichte gelehrt hat, beginnt Zensur nicht schlagartig sondern wird langsam in die Gesellschaft eingeträufelt. Warum gerade Fetisch Szenen aus Pornos entfernt werden ist und bleibt fragwürdig. Ist es die reine Gewaltverherrlichung religiöse Gründe oder die Vorbildfunktion, die solche Pornos haben könnten. Ein konsequenter Jugendschutz wäre da meiner Meinung nach auf jeden Fall sinnvoller. Ob dies erst der Anfang einer großen Zensur Aktion ist, wird die Zeit zeigen.

Ob wir in Deutschland in den nächsten Jahren ebenfalls mit ähnlichen Zensurmaßnahmen bedacht werden, bleibt ebenfalls abzuwarten. Ich vertraue da ganz auf die mit Weisheit gesegnete und auf  unser Wohl bedachte Regierung in Berlin.

Quellen:

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